Vahrenwald Stories

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00:00:01: Fahrenwald Stories.

00:00:03: Der Podcast aus Hannover, Fahnenwald.

00:00:06: Stories aus Fahenwald!

00:00:08: So vielfältig wie der Stadtteil.

00:00:11: Fahranwald Stories Unterschiedliche Themen

00:00:14: und unterschiedliche

00:00:14: Stimmen.

00:00:16: Mit Fahronwald Stories den Stadtteil neu entdecken.

00:00:22: Ohren auf, FAHRENWALT

00:00:29: Hier hinten diese Mauer hier hinten.

00:00:32: Die war früher durchgängig.

00:00:34: Also sie sind hier durch

00:00:36: zur Kirche gekommen.

00:00:38: Die St.

00:00:38: Ursula-Schule in Hannover ist hundertfünfundsiebzig Jahre alt und ihre Geschichte sieht man nicht auf den ersten Blick, es gibt zugemauerte Gänge ehemalige Nonnenwohnung und eine alte Chemiefabrik unter der Sporthalle.

00:00:51: Sieben Schülerinnen und Schüler haben auf dieser Grundlage im Rahmen einer Projektwoche ein Brettspiel entwickelt das heißt zwischen Mauern und Nonn.

00:01:01: Das Spiel wurde beim Schulfest zum Hundertfünfundsebzigsten Jubiläum vorgestellt.

00:01:06: Mit dabei ist das Preizeitheim-Fahrenwald mit Markus Kressel.

00:01:09: In dieser Folge geht es um Storytelling und Spieleentwicklung.

00:01:13: Ja, ich bin Simon von der Sankt Ursula Schule in der dreizehnten Klasse.

00:01:17: Ich bin Paul, auch in der Dreizehnte Klasse.

00:01:20: Hallo!

00:01:20: Ich bin Josias

00:01:22: Und ich bin Jasper, auch dabei.

00:01:24: Wir haben uns hier im Rahmen unserer Projektwoche des hundertfünf-siebzigjährigen Schuljubiläums getroffen, um unser Projekt Strategie Brettspielerentwickel zu machen.

00:01:34: Am ersten Tag Haben wir vor allem die Schule erkundet und haben diverse Personen getroffen, beispielsweise einen Lehrer oder auch Personen im Elternzimmer oder Secretariat.

00:01:43: Und die haben uns dann bestimmte Sachen in der Schule gezeigt, die es mal gab oder immer noch gibt, beispielsweise zugemauerte Gänge im Keller oder alte Wohnungen.

00:01:53: da unsere Schule früher, das ja auch früher nonnengabt und wo sie gelebt haben, das wird uns alles gezeigt und darauf aufbauen haben wir dann eben versucht ein Spiel zu entwickeln.

00:02:03: Wir hatten vor zwei Jahren das große Problem, dass so ein Tunnel eingestürzt ist.

00:02:07: Und zwar vor der Sporthalle, wo auf einmal sich einen Loch auftahlt am Eingang.

00:02:12: Weil die Sporthale war auf dem Keller einer alten Chemiefabrik oder Farbenfabrike errichtet worden.

00:02:18: Jetzt wieder raus!

00:02:20: Ich fand den Aspekt Vergangenheit.

00:02:22: und

00:02:22: wie war

00:02:23: es?

00:02:24: Wir haben hier fast ganz viele Räume kennengelernt, die zwei Bedeutungen haben Ein Bedeutung in der G-Gerate, ein Bedeuten in der Vergangenheit.

00:02:34: Unter der Sporthalle war ich hier nie verbringend.

00:02:37: Kennen ihr Stories, Filme und Spiele die damit arbeiten?

00:02:41: Ja!

00:02:41: Ich bin Markus Ressel.

00:02:42: Ich bin im Projekt quasi als... mit Leitungen dafür zuständig gewesen, den Jugendlichen das Thema Spielen-Spieldesign näher zu bringen und zu erklären was in Notwendigkeiten dienen Spiel also dem Falle ein analoges Spiel im Brettspiel braucht.

00:03:01: Und wie kriegt man in der Zeit die wir zur Verfügung hatten sinnvoll vermittelt?

00:03:07: Was man mit dem Spiel erzählen ausdrücken will und vor allen Dingen auch einen Spielmechanismus der gleichzeitig interessant aber auch aufregend spannend bleibt.

00:03:17: Ja, unser Motto dieses Jubiläums ist ja auch eben das wir gemeinsam als Schule diese Woche hier begleiten oder feiern und dementsprechend haben wir uns für ein kooperatives Spiel entschieden.

00:03:30: Also es geht darum in dem Spiel dass wir in der Schule verschiedene Zeiten haben und die sind durcheinander geraten weil die Schule halt auch schon Ziemlich viel Geschichte.

00:03:42: Wir haben jetzt ja gerade ein hundertfünfundseipzigjähriges Jubiläum und da geht es halt darum, dass diese Zeit eben durcheinander geraten ist und man muss indem er Lehrer nach Aufgaben fragt und diese Aufgaben dann erfüllt Zeitfragmente gewinnen um die Zeit wieder hinzukriegen.

00:03:59: Ich finde das macht das Spiel besonders die verschiedenen Schüler, die man spielen kann verschiedene Eigenschaften haben und dementsprechend die Aufgaben von den Lehrern verschiedengut bestimmte Aufgaben hinkriegen.

00:04:13: Ja also wir hatten drei Gruppen.

00:04:15: Wir waren insgesamt sieben Leute und dann eben drei.

00:04:17: Gruppe Zwei haben sich mit den Charaktern und den Tasks- und Questsaufgaben beschäftigt Und diese dann auch auf Karten geschrieben.

00:04:25: Das waren schon an die Seventy Karten würde ich sagen Eine Gruppe, da gehörten wir drei dazu.

00:04:32: Wir haben uns eben mit dem Regelwerk beschäftigt und insgesamt so ein bisschen die Theorie- und Strategie des Spiels herausgearbeitet.

00:04:41: Und noch zwei andere haben sich eben mit der Grafik beschäftigt also das Spielbrettdesignt und die Feldertafeln und dass alles so ein bischen ja bemalt und verziert.

00:04:53: Also eine Herausforderung beim Bauen der Charaktere war auf jeden Fall so die verschiedenen Eigenschaften, die sie haben und die verschiedene Fähigkeiten auch so ausgewogen zu gestalten.

00:05:07: Dass die ungefähr gleich sind alle Charaktiere damit nicht einer viel zu stark ist und die anderen eigentlich nichts können.

00:05:15: Ja also es war ja zum einen erstmal sehr schwierig sich überhaupt so auf eine Idee, dass man aus ganz vielen kleinen Ideen einmal ein großes Konzept erstellt Und dann natürlich auch, was ja sehr schwer war, fand ich die so Kleinigkeiten oder die Vorstellung, die man hat komplett in Worte zu fassen.

00:05:34: In so kurzen Sätzen wie möglich damit es auch halbwegs verständlich ist.

00:05:38: und ja dann stellt man halt auch während des Prozesses fest oder wenn man sich dann ja in die Spielzüge hinein denkt dass man dann irgendwie noch hier eine Ausnahme machen muss und da noch etwas erinnern muss.

00:05:48: Ja und diese Kleinigkeiten immer zusammenführen Und trotzdem verständlich bleibt das von nicht warmen Schwersten.

00:05:56: Am dritten Tag steht eine erste Version auf dem Tisch, jetzt wird getestet.

00:06:00: Der mutigste Spieler fängt an!

00:06:04: Auf

00:06:05: geht's?

00:06:05: Was musst

00:06:06: du jetzt

00:06:06: machen?!

00:06:08: Ne vier!

00:06:08: Kannst hier rein...

00:06:09: Nee da ist keine Tür!

00:06:11: Der größte Löwenanteil von Spieleentwicklung ist halt das Playtesting, dass spielen, spielen, spielen.

00:06:18: Und dafür, dass wir in diesem Projekt einen sehr begrenzten Zeitrahmen hatten fand ich beeindruckend wie schnell diese Prozesse abgelaufen wurden und das wir an Tag drei schon ein fertiges Spiel auf dem Tisch liegen hatten wo getestet werden konnte ist auch den Teilnehmern geschuldet die wirklich in der Sache drin waren super engagiert waren.

00:06:41: Auch mit sehr viel Ideen.

00:06:46: Die waren einfach dabei.

00:06:46: ja kann man nicht sagen

00:06:48: Ich muss

00:06:48: Mordwerk und dem Faustmeister für den Sozial-Fünf-Fluss.

00:06:51: Dafür kann ich im Zwölfwürfel

00:06:54: nicken.

00:06:55: Das ist cool, aber... elf!

00:06:57: Jetzt hast du die Punkte?

00:06:58: Ein Punkt.

00:06:59: Ja.

00:06:59: Das war geil.

00:07:01: Ehrlich, das ist ein cool durchdachtes Spiel.

00:07:03: Man muss

00:07:03: nur in

00:07:03: den Spielfluss kommen Und also auf jeden Fall... Wir werden jetzt die Sachen verbessern, die wir sozusagen die Fehler waren.

00:07:08: Also wir benutzen jetzt statt einem Sechserwürfen einen Achterwürfe zu bewegen.

00:07:12: Auf jeden Fall Wir machen mehr Eingänge und die Lehrer bleiben auf ihren Feldern.

00:07:19: Und es wirkt nur bei ungeraden Runden

00:07:21: gewechselt.

00:07:22: Ich wollte euch beglückwünschen, ich habe gerade die erste Runde zwischen Mauern und Narnen gespielt Was ziemlich

00:07:26: cool ist.

00:07:27: Ihr seid voll

00:07:27: drin, ihr habt eine Viertelstunde gespielt und über eine halbe Stunde gespielt.

00:07:29: Das Zeichen für ein gutes Spiel ist wenn die Zeit dabei vorbei geht?

00:07:38: Ich denke das ist natürlich etwas ganz Besonderes.

00:07:40: Es ist ein eigenes Spiel zu spielen.

00:07:41: ich denke dass nicht jeder von sich behaupten kann in Spielen wirken zu haben und dass dann auch selber spielen zu können und man hat direkt gemerkt dass alle voller Alpha dabei waren.

00:07:48: Hat man gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit vorgegangen ist und man war völlig im Rausch und es hat richtig Spaß gemacht.

00:07:53: Natürlich haben eins zwei Sachen noch nicht perfekt ineinander gegriffen aber dass wir das dann auch noch etwas beheben konnten und das Spiel dann doch jetzt echt gut funktionieren kann.

00:08:05: Mir hat es auch gut gefallen, ich fand ja am Anfang das auch spannend, dass wir so die Schule nochmal einen ganzen Blickminkel drauf bekommen haben und natürlich dann auch die Entwicklung selber.

00:08:14: Auch wenn es teilweise vielleicht würde ich sagen ein bisschen stocken war.

00:08:18: aber ja ich denke das gehört dazu was ich mir persönlich jetzt noch gewünscht hätte oder wo ich so am Anfang gehofft hätte, von dabei gewesen wäre, aber ich denke das war der Zeitgeschuld wär so ein gestalterischer Aspekt also dass sich jetzt irgendwie das Spiel fehlt noch.

00:08:34: Also dass wir das noch hätten irgendwie besser designen können oder ja die Spielkarten ja noch.

00:08:43: Ich denke natürlich besonders ist, dass wir das Spiel als Gruppe entwickelt haben.

00:08:47: Und es ist natürlich schon cool wenn man am Anfang eigentlich überhaupt keine Idee hatte und die sich dann so im Laufe der Zeit in dieser Gruppe entwickelt hat und man dann eben seinen Teil dazu beitragen konnte, dass jetzt hier aus einem Stück Pappe eben sowas funktioniert was man als Gruppel gemeinsam spielen kann.

00:09:05: Glaube!

00:09:06: Geschichten erzählen und dass man Spiele spielt, was ja irgendwo bei vielen Dingen zusammenläuft ist eine Eigenart die ja zutiefst menschlich ist.

00:09:19: Das sind ja nicht nur Spiele es ist ja Musik erzählt Geschichten.

00:09:22: Filme erzählen Geschichten.

00:09:23: Theater jede Form von Kunst jedes Bild erzählt eine Geschichte und Spiele sehe ich da genauso drin.

00:09:30: das sie in der Lage sind eine Ausdrucksform zu bilden für menschliches erleben für Bedürfnisse, für die Fähigkeit sich auszudrücken.

00:09:41: Selbst das einfachste Spiel von dem man vermuten würde – es ist keine Geschichte hinter, nehmen wir Menschen ärgerlich nicht – ist ja die Geschichte.

00:09:51: Man soll sich nicht ärgern!

00:09:52: Die Schule hat von sich aus für diese Idee unfassbar viel mitgebracht.

00:09:58: Viele Dinge, die uns erzählt wurden von den verschiedenen Akteuren in der Schule, Lehrer, Hausmeister, Sekretärin quasi schon vorgegeben haben zu was das wird.

00:10:08: Zu einem Spiel wo es um Wandel und Zeit geht, wo es Um Mysterien geht wenn man in einer Schule unterwegs ist, wo man auf zugemauerte Türen trifft und auf Bibliotheken, die früher Schwesternzimmer waren.

00:10:21: Und wie es hier ganz besonders war, auf Kellerräume, die zu einer Schlachterei gehören.

00:10:26: Dann sind da ja schon Mysterien und Narrativen eigentlich drin verborgen.

00:10:31: Das war ich würde sagen fast der selbstverständlichsten Twist das in dem Spiel so

00:10:38: abzubilden.".

00:10:40: Beim Schulfest steht Stephanie Körner aus den Sekretariat vor dem fertigen Spiel.

00:10:45: Am ersten Tag der Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler sie bei der Recherche noch befragt.

00:11:00: Erst mal war ich gespannt auf die Fragen, und hatte eigentlich mehr so erwartet gefragt zu werden was sich alles für Tätigkeiten im Sekretariat zu tun habe.

00:11:12: Und ja, dann waren eigentlich eher die Fragen ob ich gern spiele was sich so spiele und sowas.

00:11:17: Und ob es irgendwelche Besonderheiten im Sekretariat gibt oder ob ich irgendwelchen tollen Geschichten erzählen kann.

00:11:25: Sag mal wo ist denn

00:11:26: diese Tür?

00:11:27: Diese Tür ist wenn man hoch geht hier das Treppenhaus und da wo man bei dieser nonnen Wohnung noch ist da diese Treppe hochgeht Da ist eine blaue Metalltür und wenn sie öffnet ist dahinter diese Wand.

00:11:41: Da trifft man auf eine Wand.

00:11:43: Ja, also ich musste mir auf jeden Fall das Ergebnis angucken weil ich total gespannt war wie ihr das alles so umgesetzt habt.

00:11:51: Ihr habt ja viel mehr Hintergründe, Räume kennengelernt, da hab' ich hier gerade sogar auch noch was Neues gelernt, da übt ne Tür die ich noch nie gesehen habe hier deswegen.

00:12:02: Also ich war schon sehr interessiert und ja, wie das auch so vielleicht ja noch weitergeht.

00:12:08: Ich meine mag ja sein dass ihr noch Musse haben, das weiterzuentwickeln.

00:12:13: Also

00:12:13: das wäre ja mal eine super Idee!

00:12:15: Ja also wir haben uns vor allem dieses Thema ausgesucht weil wir sehr viele ja verborgenen Ecken unter ja aus vergangenen Zeiten der Schule was sie vorher entdeckt haben und erzählt bekommen haben und deswegen wollten wir einfach so diese Ambivalenz oder Dualität zwischen der Schule heute wie die sie kennen und quasi wie es in Erinnerung weiter lebt oder ja die Reste die man auch noch wieder finden kann was sie darstellen.

00:12:40: Das ganze Spiel basiert ja auf einer Reihung von Fun Facts, also sei es jetzt das anscheinend mal der Boden der Sporteile eingebrochen ist und man stand plötzlich in den Ruinen einer alten Chemiefabrik.

00:12:52: Also könnte man sich für ein Spiel ausdenken und dann würden vielleicht die Leute im Game Design sagen, dass klingt ein bisschen unrealistisch.

00:13:00: Dass wir in einen Ort gegangen sind und das aber alles stattfindet und das alles quasi ohne Fantasie und Ausdenken Teil dieses Spiels werden konnte.

00:13:11: Ich glaube, das ist der gesamte Fun Fact, dass die Geschichte dieser Schule die Story selber geschrieben hat und wir eigentlich nur noch das was wir gefunden haben nehmen mussten und sagen können wie kann man das bespielbar machen?

Über diesen Podcast

Der Podcast aus Hannover-Vahrenwald: Unterschiedliche Themen, unterschiedliche Stimmen. Aktuelles und Historisches, ungewohnte Perspektiven und spannende Geschichten von Menschen, die hier leben.

Vahrenwald Stories beleuchtet den Stadtteil in seiner Vielseitigkeit. Und genauso vielseitig sind auch die Macherinnen und Macher: Initiiert vom Freizeitheim Vahrenwald moderieren unterschiedliche Personen die mal längeren, mal kürzeren Folgen.
Mit Vahrenwald Stories den Stadtteil neu entdecken!

Feedback an: stadtteilkultur-vahrenwald@hannover-stadt.de

von und mit Freizeitheim Vahrenwald

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